investvegan.com verfolgt einen Ansatz, der vegane Ausschlusskriterien systematisch mit einer strukturierten Portfoliogestaltung verbindet.
Da bislang keine allgemein anerkannte Definition für vegane Investments besteht, orientiert sich die Abgrenzung auf einer eigenen Umfrage (N=100). Ein veganes Investment wird dabei am ehesten so verstanden, dass Unternehmen ausgeschlossen werden, die in irgendeiner Form mit tierischen Produkten oder Dienstleistungen in Verbindung stehen.
Die Prüfung der Vegankonformität erfolgt über ein eigens entwickeltes Filtersystem, das mehr als 2.000 Unternehmen ausschließt, die nicht mit veganen Prinzipien vereinbar sind. Dabei wird zwischen zwei Kategorien unterschieden:
Definitive Ausschlüsse:
Unternehmen, bei denen eine direkte Verbindung zu tierischen Produkten oder Dienstleistungen besteht, werden ohne Toleranz ausgeschlossen.
Indirekte Ausschlüsse:
Unternehmen, die über vor- oder nachgelagerte Wertschöpfungsketten (z. B. Verarbeitung oder Transport) potenziell mit tierischen Produkten in Verbindung stehen. Investmentprodukte, die mehr als zehn solcher Unternehmen enthalten, werden ebenfalls nicht berücksichtigt.
Als Grundlage für die Auschlussliste dienen etablierte Datenquellen wie Veröffentlichungen vom Umweltbundesamt, PETA oder Urgewald. Aufgrund der derzeit noch begrenzten Datenverfügbarkeit kann keine Garantie auf Vollständigkeit gegeben werden. Die Methodik und Datenbank wird daher laufend überprüft und weiterentwickelt.
Ergänzend zur ethischen Ausrichtung wird auf eine nachvollziehbare Strukturierung der Portfolios geachtet. Diese basiert auf Risikoanalysen, historischen Marktentwicklungen und verfügbaren Performancedaten. Ziel ist es, vegane Anlagekonzepte bereitzustellen, die sowohl ethischen Kriterien als auch grundlegenden Anforderungen an Risikosteuerung gerecht werden.